Vaultora

Funktionen

Was Vaultora kann — und was ausdrücklich nicht.

Vaultora ist ein Werkzeug mit engem Zuschnitt: Inhalte verschlüsselt auf dem Gerät ablegen, wiederfinden und bei Bedarf kontrolliert wieder herausgeben. Alles, was diesen Zuschnitt aufweichen würde, fehlt bewusst.

Tresore und Verschlüsselung

  • Zwei getrennte Tresore, jeder mit eigenem Geheimnis. Welcher sich öffnet, entscheidet allein das eingegebene Geheimnis.
  • Inhalte werden auf dem Gerät verschlüsselt abgelegt. Der Schlüssel wird aus deinem Geheimnis abgeleitet und nicht im Klartext gespeichert.
  • Kein Konto, keine Registrierung, keine Wiederherstellungsfrage. Es gibt niemanden, der einen Tresor für dich öffnen könnte.
  • Entsperren wahlweise über Face ID oder Touch ID. Die biometrischen Merkmale verlassen dabei die Secure Enclave des Geräts nicht — Vaultora bekommt sie nie zu sehen, sondern nur die Antwort des Systems.

Zwei Tresore, ein Eingabefeld

Vor dem Entsperren zeigt Vaultora keine Liste: keinen Tresornamen, keine Anzahl, keinen Hinweis darauf, dass es einen zweiten gibt. Es gibt nur ein Feld für das Geheimnis. Welches der beiden du eingibst, entscheidet, welcher Tresor sich öffnet.

Daraus folgt etwas, das sich mit einem einzelnen Tresor nicht bauen lässt: Wer gedrängt wird, die App zu öffnen, kann ein Geheimnis nennen und den Tresor dahinter herzeigen. Der andere bleibt nicht nur verschlossen — er ist in der geöffneten App nicht zu erkennen.

Was in dem Tresor liegt, den du herzeigen würdest, entscheidest du selbst, und zwar vorher. Diesen Teil kann die App dir nicht abnehmen. Und gegen jemanden, der bereits weiß, dass Vaultora zwei Tresore führt, schützt die Aufteilung nicht: Sie verbirgt, welcher Tresor bei dir angelegt ist, nicht, dass die App zwei kennt.

Aufnehmen

  • Foto, Video und Tonaufnahme direkt in den geöffneten Tresor — die Aufnahme landet nicht erst in der Fotomediathek und wird auch nicht dorthin geschrieben.
  • Kamera und Mikrofon werden nur benutzt, während du aufnimmst. Ohne die jeweilige Systemfreigabe geht gar nichts.
  • Bild- und Tonaufnahmen lassen sich auch von der Apple Watch aus starten — mit einer Vorschau des Kamerabilds auf der Uhr.

Auslösen von der Apple Watch

Zu Vaultora gehört eine App für die Apple Watch. Von der Uhr aus lässt sich eine Bild- oder Tonaufnahme starten; bei Bildaufnahmen zeigt die Uhr eine Vorschau dessen, worauf die Kamera des iPhones gerade zeigt.

Die Uhr ist dabei eine Fernbedienung, kein zweiter Tresor. Sie kann nur auslösen, solange am iPhone ein Tresor entsperrt ist — sie öffnet keinen und entsperrt keinen. Ohne geöffneten Tresor passiert an der Uhr nichts.

Die Vorschau wird auf der Uhr angezeigt, aber nicht dort abgelegt. Die Aufnahme entsteht auf dem iPhone und wird dort in den geöffneten Tresor geschrieben. Auf der Uhr bleibt nichts zurück.

Rechtlicher Hinweis zu Aufnahmen

In Deutschland ist das Aufzeichnen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ohne Einwilligung der Beteiligten nach § 201 StGB strafbar — unabhängig davon, mit welcher App es geschieht und ob die Aufnahme jemals jemandem gezeigt wird. Auch bei Bild- und Videoaufnahmen gelten Persönlichkeitsrechte, insbesondere das Recht am eigenen Bild.

Die Verantwortung dafür, ob eine Aufnahme zulässig ist, liegt bei dir. Vaultora zeigt diesen Hinweis auch in der App: beim ersten Start und vor der ersten Tonaufnahme.

Vaultora ist ein verschlüsselter Tresor, kein Werkzeug zum heimlichen Aufzeichnen Dritter. Die Verschlüsselung schützt deine eigenen Inhalte vor fremdem Zugriff. Sie macht eine unzulässige Aufnahme nicht zulässig und schützt nicht vor den Folgen.

Hereinholen und ordnen

  • Teilen-Erweiterung: aus anderen Apps heraus Dateien direkt an einen Tresor übergeben.
  • Fotomediathek: Vaultora kann Bilder und Videos lesen, die du auswählst — und schreibt nie dorthin zurück.
  • Dateien: Dokumente aus der Dateien-App übernehmen.
  • Ordnen, umbenennen, ansehen und abspielen innerhalb des Tresors.

Übertragung im eigenen Netz

Um größere Mengen mit einem Rechner auszutauschen, kann Vaultora auf Wunsch einen lokalen Server starten. Das ist eine Übertragung — nicht an uns und nicht ins Internet, aber sie soll benannt sein:

  • Der Server läuft nur, solange du ihn eingeschaltet hast und die App im Vordergrund ist. Er startet nicht von selbst und läuft nicht im Hintergrund weiter.
  • Er ist nur im lokalen Netz erreichbar und mit einem Einmal-Passwort geschützt, das bei jedem Start neu erzeugt wird.
  • Die Verbindung ist verschlüsselt (HTTPS). Das Zertifikat ist selbstsigniert und wird pro Sitzung neu erzeugt — der Browser wird deshalb einmal nachfragen.
  • Keine Portweiterleitung, keine Verbindung nach außen, kein Vermittlungsdienst dazwischen.

Archiv: sichern und umziehen

Weil Vaultora nicht synchronisiert und nicht im iCloud-Backup liegt, ist das Archiv der einzige Weg, Daten zu sichern oder auf ein neues Gerät zu bringen.

  • Du erzeugst manuell ein verschlüsseltes Archiv und legst es ab, wo du willst — in der Dateien-App, auf einem Rechner, auf einem Datenträger.
  • Das Archiv ist ohne das zugehörige Geheimnis wertlos. Wer es findet, sieht nichts.
  • Auf dem neuen Gerät spielst du es zurück.
  • Ohne Archiv gibt es keinen zweiten Weg. Weder für dich noch für uns.

Was Vaultora nicht tut

  • Keine Synchronisation zwischen Geräten, auch nicht optional.
  • Kein iCloud-Backup des Tresorverzeichnisses — ausdrücklich ausgeschlossen.
  • Kein Konto, keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse bei uns.
  • Keine Telemetrie, keine Analyse, keine Absturzberichte an uns, keine Werbung.
  • Keine Verbindung zu Servern, die wir betreiben — es gibt keine.
  • Keine Wiederherstellung eines vergessenen Geheimnisses.

Kostenlos und Einmalkauf

  • Kostenlos ladbar und dauerhaft nutzbar, mit bis zu 15 Dateien je Tresor.
  • Ein einmaliger In-App-Kauf hebt das Limit auf und schaltet weitere Funktionen frei.
  • Kein Abonnement, keine automatische Verlängerung, kein Probezeitraum.
  • Den Preis nennt der App Store. Einzelheiten stehen in den Nutzungsbedingungen.
Bald im App Store Häufige Fragen